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Menschen mögen oft bodenmontierte Solaranlagen Weil sie flexibel sind, man sie genau neigen kann und sie leicht zu reparieren sind. Sie eignen sich hervorragend für große Projekte mit viel Platz. Trotzdem installieren sie nicht alle Solaranlagenanbieter. Dafür gibt es gute Gründe, was erklärt, warum Dachsolaranlagen immer noch deutlich beliebter sind.
Ein großer Nachteil ist der höhere Aufwand beim Aufbau. Man muss das Gelände gründlich prüfen, Bodenproben entnehmen und eine Statikberechnung durchführen lassen. Faktoren wie die Bodenfestigkeit, der Grundwasserstand und die Hangneigung sind entscheidend für die Fundamentierung. Im Gegensatz zu Dachinstallationen, bei denen die Konstruktion bereits vorhanden ist, erfordern Freiflächenanlagen mehr Planung, Zeit und Fachwissen, über das nicht alle Installateure verfügen.
Die Suche nach geeignetem Land kann sich als schwierig erweisen. Freiflächen-Solaranlagen benötigen viel freie Fläche, idealerweise flach und unbeschattet. In Städten ist solches Land oft schwer zu finden oder extrem teuer. Hinzu kommen möglicherweise Genehmigungen und Zulassungen, was zusätzlichen bürokratischen Aufwand bedeutet. Viele Solarfirmen, die Solaranlagen für Wohnhäuser anbieten, bevorzugen daher Dachinstallationen, da sie sich nicht um den Besitz von Land kümmern müssen.
Aus Kostensicht benötigen Freiflächenanlagen in der Regel mehr Material und Bauaufwand. Dinge wie Fundamente, Stromkabel und Zäune treiben die Kosten in die Höhe. Selbst wenn Hersteller hochwertige Produkte für Freiflächenanlagen anbieten, kann dies immer noch teurer sein als die Installation von Solaranlagen auf einem Dach.
Ein weiterer Aspekt ist der längere Zeitaufwand für Freiflächenanlagen. Witterungseinflüsse können die Fundamente beeinträchtigen, und die Zusammenarbeit mit anderen Bauunternehmen kann zu Verzögerungen führen. Für Solarunternehmen, die schnelle Dachinstallationen gewohnt sind, sind diese längeren Projekte möglicherweise nicht die beste Wahl.
Manche Installateure haben auch Probleme mit der Ausrüstung und den Mitarbeitern. Bodenmontagen erfordern andere Fähigkeiten als Dachmontagen, beispielsweise den Umgang mit großen Maschinen und die Montage vor Ort. Unternehmen, die hauptsächlich Mitarbeiter für Dachmontagen ausbilden, bleiben möglicherweise bei ihren bewährten Methoden, anstatt sich neue Werkzeuge und Schulungen anzuschaffen.
Dann kommt es darauf an, welche Art von Kunden sie ansprechen. Viele Solarunternehmen konzentrieren sich auf Dachinstallationen, da die Nachfrage konstant ist und es einfacher ist, Kunden zu finden. Freiflächenanlagen sind gängiger für Unternehmen, landwirtschaftliche Betriebe oder große Energieprojekte, was andere Kunden und Umsätze bedeutet. Selbst wenn Anbieter alle möglichen Montageoptionen unterstützen, möchte nicht jeder Installateur an solchen Projekten arbeiten.
Oft liegt es nicht daran, dass Bodenmontagen zu schwierig sind, sondern vielmehr daran, dass das Unternehmen versucht, die Projekte mit seinen Stärken, seiner Zielgruppe und seinen langfristigen Zielen in Einklang zu bringen.